Englisch nach Maß

Mittwoch, 16. November 2016

Englisch nach Maß Blog zieht um!

Unser Englisch nach Maß Blog ist umgezogen!

Diesen finden Sie ab heute unter folgendem Link:

http://www.englisch-nach-mass.de/blog/

Mittwoch, 9. November 2016

"Kleider machen Leute": Spieglein, Spieglein ...

Wie im vorherigen Blogartikel erwähnt, ist Shakespeare dafür verantwortlich, dass "Kleider Leute machen". 

Schon Shakespeare wusste um den Unterschied zwischen: "Wie sehe ich mich" und "wie sehen mich andere"?

Egal ob man es eingestehen will oder nicht, wir alle werden von anderen Menschen nach unserem Aussehen beurteilt.  "You never get a second chance to make a first impression" ist eine Weisheit, die man nie vergessen sollte.

Viele Studien zeigen, dass persönliche Attraktivität Karrieren maßgeblich beeinflusst. Diese Schlussfolgerung wird durch beachtliche empirische Daten belegt.  Fazit dieses "was schön ist, ist gut" Stereotyps: Je attraktiver ein Mensch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Job bekommt, dass die Karriere Fortschritte macht.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass ein Besuch beim Plastischen Chirurgen notwendig für den geschäftlichen Erfolg ist.  Aber, die Auswirkungen des eignen Aussehens sollten auf keinen Fall unterschätzt werden.  Attraktivität wird zwar von Kulturkreis zu Kulturkreis oft unterschiedlich definiert, aber ein gepflegtes Äußeres ist in jeder Kultur empfehlenswert.  Besonders "gefährlich": In manchen Kulturen wird eine "nachlässige" Garderobe als respektlos gegenüber dem Gesprächspartner bewertet. 

Gepflegte Hände und Nägel, gut sitzende Kleidung und saubere Schuhe sind Grundanforderungen die auf eigenes Risiko vernachlässigt werden. 

Es sind oft Kleinigkeiten, die große Wirkung haben.  Besonders in geschäftlichen Begegnungen mit anderen Kulturen sollte man seinem Spiegelbild kritisch gegenüber stehen.

Eine Investition in Kleidung von guter Qualität, die passt und in der man sich wohl fühlt, lohnt sich.  Lieber ein weniger gut gefüllter Kleiderschrank als eine große, minderwertige Garderobe. 

Und...auf internationalem Parket von absoluter Wichtigkeit:  Die "Kleiderordnung" des jeweiligen Kulturkreises in dem man sich bewegt, sollte recherchiert werden.  Diese Investition einiger Minuten kann vor manchem, geschäftsschädigendem "faux pas" bewahren. 


Quelle: Physical Attractiveness Bias in Hiring: What Is Beautiful Is Good, Comila Shahani-Denning

Mittwoch, 2. November 2016

Shakespeare'scher Erfindergeist – über 1700!! Wörter

Shakespeare war nicht nur ein begnadeter Dichter, er war auch ein grandioser Erfinder.  Man schreibt ihm die Erfindung von über 1700 Wörtern zu, die allesamt noch im tagtäglichen Sprachgebrauch zu finden sind.

Wo wären wir im Urlaub ohne "accommodation"?  Die Unterbringung ist schließlich eine der wichtigsten Komponenten einer gelungenen Reise. 

Liebespaare wären ohne "courtship" verloren.  Denn, ohne ein effektives Umwerben ist der Pfad der Liebe doch sehr steinig.

Und ohne Liebe ist man oft sehr "lonely".  Einsam zu sein ist ein trauriger Zustand, daher besser das "excitement" des Verliebens.  Ohne Aufregung ist verliebt zu sein ja auch gar nicht möglich.

Auch Sprüche wie "Kleider machen Leute" (clothes make the man – Hamlet) sind Erfindungen des Barden.  Oder, "ich verstehe nur Bahnhof", sehr beliebt bei Vielen, in Bezug auf den eigenen, englischen Sprachgebrauch (it's all Greek to me – Julius Caesar).

Ohne Shakespeare wäre die englische Sprache eine ganz andere.  Unmöglich, die Vorstellung einer sinnvollen Kommunikation ohne die Wörter in unserem Shakespeare Quiz:

  1. accused
  2. addiction
  3. advertising
  4. bedroom
  5. blanket
  6. cold-blooded
  1. compromise
  2. countless
  3. critical
  4. drugged
  5. excitement
  6. fashionable
  1. gossip
  2. marketable
  3. noiseless
  4. road
  5. suspicious
  6. worthless



  1. Decke
  2. Wertlos
  3. Unhörbar
  4. Straße
  5. Verdächtig
  6. Geschwätz, Tratsch
  1. Kaltblütig
  2. Beschuldigt
  3. Sucht
  4. Modisch
  5. Vermarktbar
  6. Aufregung
  1. Schlafzimmer
  2. Zahllos
  3. Werbung
  4. Betäubt
  5. Kompromiss
  6. Kritisch


Lösung:

1h, 2i, 3o, 4m, 5a, 6g, 7q, 8n, 9r, 10p, 11l, 12j, 13f, 14k, 15c, 16d, 17e, 18b

Quellen:  yourdictionary.com, nosweatshakespeare.com

Dienstag, 25. Oktober 2016

"Trick or Treat" …

ist der Spruch den Kinder rufen wenn sie an Halloween auf süße Beute hoffen.  Er bedeutet, dass die Kinder gerne eine Leckerei (Treat) hätten und impliziert die Drohung auf einen Streich (Trick) falls der "Treat" nicht geliefert wird.

Das "von-Tür-zu-Tür-gehen" ist in uralter Brauch im UK, ebenso das Verkleiden als etwas "Gruseliges", jedoch hat das moderne Halloween wenig mit seinen Ursprüngen gemeinsam.

Am Anfang von Halloween stand das heidnisch keltische Fest "Samhain", das von der christlichen Kirche im 6. Jh. in das christliche Fest "All-hallows-even" umgewandelt wurde. "All-hallows" bedeutet "Allerheiligen", "even" der Abend.  Das ursprüngliche Wort bedeutete also "der Abend vor Allerheiligen".  Aus "All-hallows-even wurde im Laufe der Zeit "Hallow Eve", später dann "Hallowe’en" und schließlich das moderne "Halloween".

Früher war Halloween ein viel einfacheres Fest, das meist im häuslichen Umfeld gefeiert wurde.  Spiele wie "bobbing for apples", Rübenschnitzen (die Kürbisse sind ein Import aus den USA) und das Erzählen von Gruselgeschichten war bei Kindern und Jugendlichen beliebt.

"Bobbing for apples" ist ein beliebtes Spiel, bei dem Äpfel in einen Bottich voller Wasser geworfen werden.  Die Spieler müssen dann die Äpfel mit den Zähnen herausfischen.  Ein nasser Spaß, der sogar von Agatha Christie in ihrem Roman "Hallowe'en Party" verewigt wurde.  Im Roman wird ein jugendlicher Partygast namens Joyce tot im Äpfel Bottich aufgefunden.  Der Ursprung des Spiels ist, laut einer Theorie, nicht weniger grausam als der fiktive Mord an der neugierigen Joyce.

Niemand weiß die genauen Anfänge des Spiels, eine Erklärung jedoch passt sehr gut in das gruselige Bild von Halloween, das Bild von Hexen, Geistern und Dämonen.

"Bobbing for apples" basiert angeblich auf einen grausamen Brauch der Teil der Schuldfindung bei Hexenprozessen war.  Bei diesem Verfahren wurden der Hexerei Beschuldigte, das waren meistens Frauen, gefesselt und in einen Teich oder ein anderes stilles Gewässer geworfen.  Der Hintergrund dieser Prozedur  war der Glaube, dass schuldige Hexen nicht ertrinken, sondern an der Wasseroberfläche bleiben würden. 

Wenn also eine beschuldigte Hexe sofort unterging und ertrank, dann war ihre Unschuld erwiesen.  Sie war zwar tot, aber sie war unschuldig. 

Wenn aber eine Beschuldigte nicht schnell unterging, dann wurde sie verbrannt.  Es kam leider sehr häufig vor, dass sich die Frauen relativ lange auf der Wasseroberfläche hielten.  Der Grund dafür war die Luft, die in der voluminösen Kleidung, insbesondere den vielen Röcken und Unterröcken, gefangen war.  Ob schuldig oder nicht, tot war sie letztendlich in jedem Fall.

Ein grausames Verfahren, an das angeblich durch die Äpfel die auf dem Wasser im Bottich schwimmen erinnert wird.




Quellen:  bbc.co, timeanddate.com